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Zur Rolle von Überzeugungen zu Mehrsprachigkeit für die Akzeptanz und den Lernerfolg eines mehrsprachigkeitssensiblen Unterrichtskonzepts

Positive Schüler*innen-Überzeugungen zu Mehrsprachigkeit werden als wichtige Voraussetzung für den Erfolg mehrsprachigkeitssensibler Unterrichtskonzepte angesehen. Bisher wurde jedoch nicht empirisch untersucht, wie diese Überzeugungen den Erfolg solcher Konzepte beeinflussen. Der vorliegende Beitrag schließt an diese Forschungslücke an, indem untersucht wird, ob und wie Schüler*innen-Überzeugungen zu Mehrsprachigkeit die Akzeptanz und den Lernerfolg (Leseverstehen und Selbstwirksamkeitserwartungen) einer mehrsprachigkeitssensiblen Intervention vorhersagen. Hierzu wurden Daten von 785 Grundschüler*innen, die an einer Interventionsstudie teilgenommen haben, analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass positivere Überzeugungen zu Mehrsprachigkeit bei allen Schüler*innen mit einer höheren Akzeptanz der Maßnahme einhergehen. Die Akzeptanz vermittelt zudem den Zusammenhang zwischen den Überzeugungen zu Mehrsprachigkeit und Selbstwirksamkeitserwartungen der Schüler*innen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung positiver Überzeugungen zu Mehrsprachigkeit für eine hohe Akzeptanz mehrsprachigkeitssensibler Unterrichtskonzepte.

Bertram, V., Rauch, D., Reitenbach, V., Schneider, K.M., Decristan, J. (2025). Zur Rolle von Überzeugungen zu Mehrsprachigkeit für die Akzeptanz und den Lernerfolg eines mehrsprachigkeitssensiblen Unterrichtskonzepts. In: Ziehm-Eicher, J., Hasselhorn, M., Roßbach, HG. (eds) Kinder mit erhöhtem Risiko für Bildungsmisserfolg. Edition ZfE, vol 20. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-48674-7_7