Diagnose von Sprachentwicklung und Förderung von Deutsch als Zweitsprache.
'Juventa Materialien'.
2. Auflage.
Juventa Verlag GmbH, Weinheim
März 2008
Erfolgreiche Modelle der Förderung zweisprachiger Kinder sind solche, die sowohl die Entwicklung in der Erstsprache als auch die Förderung in der Zweitsprache didaktisch konsequent berücksichtigen. Nachhaltige Sprachlernprozesse sind aber nur dann zu erwarten, wenn eine längerfristige Sprachförderung in der Zweitsprache erfolgt. Unter dieser Einschränkung sind alle Konzepte elementarer Sprachförderung für Migrantenkinder zu beurteilen, die im Band vorgestellt und diskutiert werden. In diesem Sinne dokumentieren die Beiträge zur Diagnose von Sprachentwicklung und zur Förderung von Deutsch als Zweitsprache in Kindertagesstätten und Schule eine Praxis, die Mehrsprachigkeit reflektiert, konzeptionell aber auf den Erwerb der deutschen Sprache ausgerichtet ist.
Inhalt
Mehrsprachigkeit anerkennen und fördern. Eine programmatische Einführung.
Erziehungsziel Mehrsprachigkeit
Nach PISA und IGLU. Anforderungen an Sprachlernkonzepte im Elementar- und Primarbereich.
Bedeutung und Funktion von Sprache/n für Kinder. Eine wichtige Voraussetzung für Sprachförderkonzepte.
Einbettung der Sprachförderung in den Kindergartenalltag
"Ein schwarzer Kevin, so wie ich". Identitäts- und Sprachentwicklungsprozesse von Kindern aus Migrantenfamilien - Ein Fallbeispiel
Kompetenzorientierte Ansätze zu einer pädagogischen Diagnostik der Sprachleistungen von Kindern mit Migrationshintergrund
Diagnose von Sprachverhalten und Sprachkompetenzen von Migrantenkindern mit SISMIK und CITO. Eine vergleichende Analyse in Fallbeispielen.
Rucksack-Projekt. Ein Konzept zur Sprachförderung und Elternbildung im Elementarbereich
Sigrid Strecker
Wer liest heute vor? Kinderliteratur als Sprechanlässe in den Kindertagesstätten. Zum Zuhören und Sprechen anregen mit Kinderbüchern.
Sprachförderung in Tageseinrichtungen für Kinder. Das Beispiel der Stadt Wuppertal.
Bilinguale Sprachentwicklungsprozesse im Kindergarten. Kontrastive biographische Fallstudien.
Sprachförderung mit allen Sinnen. Sprachvorlaufkurse im Eingangsbereich der Schule.
Poesie und Grammatik. Sprachförderung in mehrsprachigen Lerngruppen
Erfassung, Bewertung und schulische Nutzung der Übersetzungsfähigkeit mehrsprachiger Kinder. Eine erste Näherung.