Voici un extrait de la résolution adoptée par le Bundestag le 18 octobre 2008 pour s'élever contre la transmission par la Commission européenne de textes en anglais (ou en français) aux représentants du suffrage universel.
"Der Deutsche Bundestag wirkt in erheblichem Umfang an der Rechtsetzung
der Europäischen Union mit. Die Wahrnehmung der Mitwirkungsrechte der
natio- nalen Parlamente setzt voraus, dass beratungsrelevante Dokumente
den Parla- mentariern und Parlamentarierinnen rechtzeitig und
vollständig in ihrer Mutter- sprache zur Verfügung stehen. Auch eine
aktive Teilnahme der deutschen Zivilgesellschaft und ihre
Identifikation mit Europa setzt voraus, dass sie ver- steht, wie und
was in der Europäischen Union beraten und entschieden wird.
Die Übersetzungsstrategie der Europäischen Union orientiert sich nicht
an der politischen Bedeutung und dem tatsächlichen Bedarf der
Dokumente, sondern an formalen Kriterien. Danach besteht eine strikte
Seitenbeschränkung und die Vorgabe, technische Anhänge und andere
nachgeordnete Dokumente nicht zu übersetzen, so dass weiterhin
beratungs- und entscheidungsrelevante Informa- tionen regelmäßig nur
auf Englisch oder/und Französisch vorgelegt werden.
Die für 2008 angekündigte Überarbeitung der Übersetzungsstrategie hat
die Europäische Kommission auf unbestimmte Zeit verschoben. Mit dem
Antrag wird die Bundesregierung aufgefordert, sich weiterhin auf allen
Ebenen für eine kurzfristige Überarbeitung der Übersetzungsstrategie
einzusetzen."
Lire les textes intégraux :
La demande des groupes CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN