Die Adress-Endungen, sogenannte Top-Level
Domains, wie „.de“ für Deutschland, sollen nach diesem Beschluss unter
anderem in chinesischen, arabischen oder kyrillischen Schriftzeichen
registriert werden können. So können in Zukunft komplette
Internetadressen mit verschiedensten Schriftzeichen möglich sein.
Dafür muss im Netz fortan „doppelt übersetzt“ werden. Denn Internetadressen bestehen letztlich aus Zahlen, den IP-Adressen, die von Namensservern in einfach zu merkende Adressen übersetzt werden. Bisher war dies nur in lateinischen Schriftzeichen möglich. Die neuen Internetadressen, beispielsweise aus chinesischen Schriftzeichen bestehend, werden zukünftig zunächst vom universalen Schriftsatz Unicode, der alle Schriftzeichen der Welt enthält, in den bisher genutzten ASCII-Schriftsatz (American Standard Code for Information Interchange) übersetzt. Dieser wird wiederum in Zahlen – in die IP-Adressen - umgewandelt. So verstehen die Namensserver letztlich auch andere Schriftzeichen.
Mitte 2010 sollen die ersten Adressen, die keine lateinischen Schriftzeichen enthalten, freigeschalten werden.
Dafür muss im Netz fortan „doppelt übersetzt“ werden. Denn Internetadressen bestehen letztlich aus Zahlen, den IP-Adressen, die von Namensservern in einfach zu merkende Adressen übersetzt werden. Bisher war dies nur in lateinischen Schriftzeichen möglich. Die neuen Internetadressen, beispielsweise aus chinesischen Schriftzeichen bestehend, werden zukünftig zunächst vom universalen Schriftsatz Unicode, der alle Schriftzeichen der Welt enthält, in den bisher genutzten ASCII-Schriftsatz (American Standard Code for Information Interchange) übersetzt. Dieser wird wiederum in Zahlen – in die IP-Adressen - umgewandelt. So verstehen die Namensserver letztlich auch andere Schriftzeichen.
Mitte 2010 sollen die ersten Adressen, die keine lateinischen Schriftzeichen enthalten, freigeschalten werden.